"Kinder einer neuen Zeit"
Wodurch fallen diese ADS-Kinder auf?
Die größten Auffälligkeiten gegenüber
Kindern der früheren Generationen zeichnen sich im Sozialverhalten
und im Lernverhalten ab.
Eltern und Lehrer beklagen sich gleichermaßen
darüber, dass die Kinder sich nicht so ohne weiteres
den Anweisungen fügen:
- Diese Kinder sind. sehr willensstark und lassen sich
zu nichts zwingen.
- Sie scheinen sich den Erwachsenen gegenüber gleichberechtigt
zu fühlen.
- Sie haben ein unbestechliches Gefühl für Gerechtigkeit.
- Sie verlangen oft nach sofortiger Bedürfnisbefriedigung
ohne die möglichen
Konsequenzen ihrer Handlungen zu berücksichtigen.
Zusammenfassend könnte man sagen, diese Kinder verhalten
sich wie Könige, die es gewohnt sind, selber Anweisungen
zu geben, und die es als "Zumutung" empfinden, gesagt
zu bekommen, was sie tun sollen.
Das Lernverhalten der Kinder ist vielfach durch
Unkonzentriertheit und Unruhe gekennzeichnet. Viele
dieser Kinder fallen dadurch auf, dass sie
- unaufmerksam und unkonzentriert sind (ADS)
und sich sehr schnell langweilen
eventuell auch hyperaktiv sind (ADHS).
- Wenn sie sich für etwas interessieren, können sie
sich allerdings oft erstaunlich lange
darauf konzentrieren.
- Viele dieser Kinder sind hochbegabt, obwohl ihre
Schulleistungen oft nicht ausreichen.
- Einige lernen erst mit vier Jahren sprechen,( dann aber sofort
komplizierte grammatikalische Satzkonstruktionen )
Trotz ihres meist sehr selbstsicheren Auftretens ist das Selbstwertgefühl
dieser Kinder leicht zu erschüttern:
- Sie sind leicht zu frustrieren und reagieren dann entweder
aggressiv
oder ziehen sich ganz zurück.
Problematisch könnte sich auswirken, dass sie oft nach
sofortiger Bedürfnisbefriedigung verlangen, ohne die möglichen
Konsequenzen ihrer Handlungen zu berücksichtigen.
Einige Psychologen halten sie aufgrund dieser mangelnder Impulskontrolle
suchtgefährdet.
Hellsichtige nehmen in der Aura dieser Kinder einen großen
Anteil der Farbe Indigo wahr, die bei den Menschen der früheren
Generationen nicht vorhanden war. Daher werden diese Kinder oft
auch als "Indigo-Kinder" bezeichnet.
Sie sind sehr empfindsam oft auch sehr sensitiv:
- Viele Kinder berichten von Erlebnissen mit Engeln und
- erinnern sich an frühere Leben, ohne zu ahnen,
dass dies etwas Besonderes ist.
- Sie sind sehr mitfühlend und haben oft starke Ängste
- Sie sind meist sehr kreativ,
- scheinen oft "unter Strom zu stehen" und
- wissen oft nicht, wohin mit ihrer Energie.
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Wieso sind diese Kinder anders?
Zu Beginn der 80er Jahre, als zunächst nur ein geringer
Anteil der Kinder durch Aufmerksamkeitsdefizit
bzw. Hyperaktivität auffiel, begann die Suche nach
den Ursachen dieser "Störungen".
Es gibt verschiedene Erklärungsansätze, die z.B.
die Hyperaktivität dieser Kinder auf bestimmte Nahrungsmittel
- Unverträglichkeiten zurückführen.
Der Kinderarzt und Allergologe Dr. Feingold vermutete eine
Allergie auf bestimmte aspirin-ähnliche Substanzen als Ursache
der Hyperaktivität. Er erzielte mit seiner Idee,
bestimmte Nahrungsmittelzusätze wegzulassen, bei vielen
hyperaktiven Kindern überraschende Erfolge. Den ADS-Kindern
half seine Diät nicht.
Die Hypothese von Frau Hafer, wonach phosphathaltige Nahrungsmittel
die Hyperaktivität auslösen, hat sich nicht
bestätigt.
Trotzdem erwies sich ein Weglassen phosphathaltiger Nahrung für
einen kleinen Teil der betroffenen Kinder als hilfreich.
Auch unsere veränderte Umwelt mit ihrer Vielzahl an visuellen
Reizen - seien es Computerspiele, hoher Fernsehkonsum,
Videospiele etc.- wird oft als Grund für das veränderte
Verhalten der heutigen Kinder angeführt.
Es scheint aber genau umgekehrt zu sein:
Diese Kinder haben eine sehr schnelle Auffassungsgabe, und sind
visuell sehr aufnahmefähig. Kein Wunder also, dass sie diese
Form der Unterhaltung bevorzugen!
Untersuchungen haben ergeben, dass inzwischen ca. 80% aller
Kinder in unterschiedlichem Maße diese " neuen"
Eigenschaften aufweisen.
Die am meisten einleuchtende Erklärung ist die, dass
diese Kinder eine "Weiterentwicklung"
des bisher üblichen Menschentyps sind.
Denn diese Kinder kommen bereits mit Eigenschaften auf die Welt,
die die Generation der heutigen Erwachsenen nur nach sehr langer
religiöser Praxis, wie z.B. intensivem Meditations- oder
Yoga-Training erlangt.
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Schwierigkeiten, mit denen diese Kinder zu kämpfen
haben:
Bei den beschriebenen Eigenschaften und Verhaltensweisen dieser
Kinder sind Schwierigkeiten mit Schule und Eltern beinahe
unvermeidlich.
Eltern und Lehrer gehören noch zu den "Vorläufern"
dieses neuen Menschentyps,
Sie besitzen die Fähigkeiten dieser Kinder noch nicht und
können sie bei diesen Kindern darum auch weder erkennen
noch verstehen.
Dies ist ein Grund dafür, dass viele Kinder
- sich missverstanden fühlen
- sich ungerecht behandelt fühlen
- das Gefühl haben, "nicht in Ordnung zu sein"
- sich für ihre besonderen Eigenschaften schämen
- aggressiv werden
- oder sich in sich zurückziehen
- und Frustrationen, Lernblockaden
- und Ängste entwickeln.
Dabei haben diese Kinder ohnehin unter einer für sie
"unpassenden" Umwelt zu leiden.
Anstatt Hilfe und Anleitung zu bekommen, wie sie mit ihren Fähigkeiten
und ihrer hohen Sensitivität in einer ihren Bedürfnissen
noch nicht angepassten Umwelt zurechtkommen können, ernten
sie Unverständnis und Misserfolge.
Auf der anderen Seite brauchen Eltern und Pädagogen
Hilfestellung im Umgang mit diesen hochempfindlichen Kindern.
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Welche Bedürfnisse haben diese Kinder?
Entspannung und sportliche Betätigung ! Das hochempfindliche
Nervensystem der sensitiven Kinder braucht Schutz vor Reizüberflutung.
Diese Kinder brauchen die Möglichkeit, sich immer wieder
für kurze Zeit zurückzuziehen und zu entspannen."Phantasiereisen"
und "Entspannungs-Übungen" für Kinder
sind hier sinnvoll.
Viele Kinder stehen andererseits so "unter Spannung",
dass sie diese am besten durch körperliche Aktivität
und sportlichen Ausgleich abbauen sollten.
U.U leistet hier auch eine Fußreflexzonen-Massage gute
Dienste.
Dies ist individuell von Kind zu Kind verschieden.
Vertrauen und Akzeptanz sind der Schlüssel zu den Herzen
dieser Kinder.
Wer die Worte dieser Kinder von Vornherein als "Pantastereien"
abtut, braucht sich nicht zu wundern wenn sie ihm nichts mehr
erzählen und aggressiv reagieren oder sich zurückziehen.
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"Gebrauchsanweisung"
Es scheint ein paar ganz einfache Grundregeln für den
Umgang mit diesen Kindern zu geben:
- Behandeln Sie diese Kinder mit Respekt, wie es "königlichen"
Kindern zusteht,
aber machen Sie deutlich, dass auch Sie respektiert werden wollen.
- Wenn Sie sich den Wünschen der Kinder unterordnen,
werden diese Sie nicht mehr respektieren.
- Vermeiden Sie direkte Aufforderungen und Anweisungen.
Bieten Sie stattdessen Wahlmöglichkeiten!
Erklären Sie, warum Sie auf bestimmten Entscheidungen
bestehen.
Den Kindern fällt es leichter, eine Anweisung zu befolgen,
wenn sie deren Sinn
erkennen.
Seien Sie konsequent! Kündigen Sie in ruhigem Ton
an, welche Konsequenzen ein
unerwünschtes Verhalten nach sich ziehen wird und setzen
Sie diese Ankündigung
wenn nötig, unmittelbar in die Tat um.
Bleiben Sie in einer Auseinandersetzung mit Ihrem Kind ruhig.
Wenn Sie es anschreien, hält Ihr Kind dies für ein
Zeichen von Schwäche.
Seien Sie authentisch, denn Ihr Kind erkennt, wenn Sie es
belügen.
Versuchen Sie, Ihrem Kind ein "älterer Freund"
zu sein!
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